UNCCD und China gründen Zentrum für Wissensmanagement zur Desertifikationsbekämpfung

Herr Pradeep Monga, stellvertretender Exekutivsekretär des Übereinkommens zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD), und Herr Xu Qinglin, chinesische Forst- und Grünlandbehörde Ningxia, haben in Guiyang, China am 26. Februar 2019 eine Absichtserklärung (MoU) über die Einrichtung eines internationalen Zentrums für WIssensmanagement unterschrieben.

Ibrahim Thiaw, UNCCD-Exekutivsekretär, bezeichnete die Vereinbarung als einen sehr wichtigen Schritt in Richtung einer engeren Zusammenarbeit zwischen UNCCD und China, um das Wissensmanagement zu verbessern, die Kapazitäten der nationalen Institutionen auszubauen und den Erfahrungsaustausch zwischen den Parteien zu fördern.

Thiaw verwies auf die neuen Satellitendaten der NASA, die einen grüneren Planeten als vor 20 Jahren zeigen, was zum großen Teil auf die massive Baumpflanzung und die nachhaltigen landwirtschaftlichen Praktiken in China und Indien zurückzuführen ist.

Die Veranstaltung fand am Rande der Sitzung des UNCCD COP13 Präsidiums in Guiyang, China, statt. Das Präsidium der COP13 erörterte unter anderem die Ergebnisse der kürzlich in Guyana abgehaltenen CRIC17-Sitzung und die Aktivitäten des Ausschusses für Wissenschaft und Technologie, einschließlich der Vorbereitung der kommenden CST14. Das Präsidium befasste sich ferner mit dem Entwurf der Tagesordnung für die 14. Tagung der Konferenz der Vertragsparteien (COP14), die im Oktober 2019 in Neu-Delhi, Indien, stattfinden soll. Darüber hinaus beschäftigte sich das Präsidium mit den Einzelheiten der Halbzeitbewertung des Strategischen Rahmens der UNCCD 2018-2030 und dem aktuellen Stand einer Studie, die das Potenzial der Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung als Treiber irregulärer Migration bewertet.

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