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Eröffnung der Fotoausstellung „Menschen auf dem Weg – eine globale Geschichte“

Alle zwei Sekunden macht sich ein Mensch auf den Weg. 68,5 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Mit diesen Worten hat Arne Molfenter vom Regionalen Informationszentrum für Westeuropa (UNRIC) im Namen der UN Bonn die Fotoausstellung „Menschen auf dem Weg – eine globale Geschichte“ aus dem Fotoarchiv der Vereinten Nationen in der Volkshochschule Bonn eröffnet.

Viele Gründe können Menschen dazu bringen, sich auf den Weg machen zu müssen, um etwa vor Krieg, Konflikten oder auch den zunehmenden Folgen des Klimawandels zu fliehen und an einem anderen Ort ein besseres Leben zu beginnen.

Die UN warnen dabei vor zunehmenden globalen Problemen wie dem Klimawandel, dessen Folgen, solange wir nichts dagegen unternehmen, immer mehr Menschen zur Flucht zwingen. Aufgrund der engen Verbindung zwischen Klimawandel und Flucht, hat UN-Generalsekretär António Guterres den Kampf gegen den Klimawandel zu einer seiner Prioritäten erklärt.

Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe versuchte, den harten Zahlen und Fakten ein Gesicht zu geben und machte auf die Einzelschicksale aufmerksam, die hinter jedem einzelnen der ausgestellten Bilder steckten. Gerade von einer Reise in das Flüchtlingslager Al-Azraq in Jordanien zurückgekehrt, teilte er seine direkten Erfahrungen mit dem Publikum: „Manche der Schicksale sind schier unerträglich.“

Gabriele Tillmanns von der Volkshochschule Bonn wies auf das große Angebot an Sprach und- Integrationskursen der Volkshochschule hin, die einen entscheidenden Beitrag für die Integrationsarbeit der Stadt Bonn leisten.

Die Ausstellung „Menschen auf dem Weg“ ist noch bis zum 29. April 2019 im Bonner Haus der Bildung zu sehen.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auch hier:

https://news.un.org/en/gallery/548301

https://www.uno-fluechtlingshilfe.de

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