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Sammlung zum Landbesitz im UNCCD-Hauptquartier eröffnet

Zur Feier von 25 Jahren bemerkenswerter Auswirkungen auf Land, Menschen, Gemeinden und Gesellschaft hat das UNCCD-Sekretariat in seinem Bonner Hauptsitz eine Sammlung von landbezogenen Ausstellungsstücken ins Leben gerufen. Die Ausstellung verkörpert die Verpflichtung der Konvention zum Schutz von gesundem und produktivem Land weltweit. Die neue Sammlung begrüßt Beiträge, die das Landbesitz-Erbe der Länder symbolisieren. Einreichungen werden über die Kommunikationsplattformen der UNCCD gefördert, wobei jedes visuelle Element der Ausstellung mit ihrer Geschichte verknüpft ist.

Die ersten Stücke in der Sammlung sind "Eritreas ausgewogene Zukunft" von Habteweld Masgina und die Skulptur "Camel". Habteweld Masgina ist ein autodidaktischer Maler, der mit Hilfe der Kunst lebendige Bilder über die verheerende Wirkung schafft, die unverantwortliche Produktion und übermäßiger Konsum auf die Zukunft der Menschheit haben. Er kommt aus Eritrea, einem Land, das in einem dürregefährdeten Teil der Welt liegt. Eritrea wurde durch menschliche und natürliche Prozesse stark degradiert. Seit 1991 führt die Regierung Eritreas Aktivitäten zur Landrehabilitation durch, darunter den Bau von Wasserreservoirs, die Mobilisierung der Gemeinden und Sensibilisierungskampagnen.

Die Kamel-Skulptur wurde dem UNCCD-Sekretariat anlässlich der Klimakonferenz COP23 vom Koordinator der tschadischen NGO-Vereinigung “Tchadienne des Volontaires pour la Protection de l'Environnement” (ATVPE), Mahamat Ahmat Abbas, überreicht. ATVPE arbeitet mit lokalen Gemeinschaften, insbesondere mit Landwirten, Frauen und Jugendgruppen auf dem Land, zusammen, um Agroforstprojekte im Tschad umzusetzen.

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