Nurses

Neue WHO-Ressource zur Kompetenzbildung bei Pflegekräften in der primären Gesundheitsversorgung

Anlässlich des Internationalen Tags der Pflegenden am 12. Mai veröffentlicht das WHO-Regionalbüro für Europa eine Reihe von Ressourcen zur Unterstützung der Länder bei Investitionen in das Pflegepersonal der primären Gesundheitsversorgung und dessen Stärkung.

Die Publikation „Kompetenzen von in der primären Gesundheitsversorgung tätigen Pflegekräften“ soll politischen Entscheidungsträgern, Ausbildern, Managern und Klinikern als Orientierungshilfe und Inspiration für die nötige Kompetenzbildung bei Pflegekräften in der primären Gesundheitsversorgung dienen.

In der primären Gesundheitsversorgung tätige Pflegekräfte gewährleisten eine sichere und effektive Versorgung zur Krankheitsprävention, Diagnose, Behandlung, Bewältigung und Rehabilitation. Der „Weltweite Sachstandsbericht über das Pflegewesen im Jahr 2020“ empfiehlt die Ausweitung des wirksamen von Pflegekräften geleiteten Versorgungsmodells für die Verbesserung des Zugangs zur primären Gesundheitsversorgung und erläutert, warum es so wichtig ist, in die Stärkung der Kompetenzen von Pflegekräften zu investieren.

Die in der neuen Publikation angesprochenen Kompetenzen lassen sich in fünf Gruppen unterteilen:

  • Patientenberatung und Ausbildung;
  • effektive Kommunikation;
  • Teamarbeit und Führungskompetenz;
  • patientenorientierte Versorgung und klinische Praxis; und
  • kontinuierliche Weiterbildung und Forschung.

Länder weisen den Weg mit bewährten Praktiken

Die primäre Gesundheitsversorgung ist weiterhin die kostengünstigste Art, um umfassende gesundheitliche Bedürfnisse wohnort- und gemeinschaftsnah anzugehen, und ist ein Eckpfeiler der Fortschritte auf dem Weg zu einer allgemeinen Gesundheitsversorgung.

Darüber hinaus hat das WHO-Regionalbüro für Europa begonnen, eine Reihe von Fallstudien zu erstellen, die politischen Entscheidungsträgern, Ausbildern, Managern und Klinikern bei der Verwirklichung ihrer Ziele für die primäre Gesundheitsversorgung behilflich sein sollen. Eine erste Reihe von drei Fallstudien zeigt, wie Irland, Polen und Slowenien in der primären Gesundheitsversorgung die Rollen von Pflegekräften ausgeweitet und ihre Verantwortung erweitert haben, um die gesundheitlichen Bedürfnisse ihrer Bevölkerung zu bewältigen.

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