5-Jahresplan für die Gleichstellung der Geschlechter auf der COP25 verabschiedet

Auf der UN-Klimakonferenz COP 25 in Madrid im vergangenen Dezember haben die Länder Schritte unternommen, um einen geschlechtsspezifischeren Ansatz für Klimaschutzmaßnahmen zu beschleunigen. Das umfassende Lima-Arbeitsprogramm zu Gender (LWPG) und der Gender Action Plan (GAP) wurden verabschiedeten. Die Länder und die internationale Gemeinschaft können und werden Maßnahmen ergreifen, um dieses Ziel zu erreichen.

Der Klimawandel wirkt sich unterschiedlich auf die Menschen aus. Faktoren wie Geschlecht, Alter, Behinderung, ethnische Zugehörigkeit und Armut können eine Rolle spielen. Bestehende Ungleichheiten, die auf dem Geschlecht einer Person beruhen, können die Anfälligkeit dieser Person für die unvermeidbaren Auswirkungen des Klimawandels, einschließlich Naturgefahren wie Dürren, Erdrutsche, Überschwemmungen und Hurrikane, erhöhen.

Ungleichheiten können verhindern, dass Menschen, die diskriminiert oder ausgegrenzt werden, an Entscheidungen beteiligt werden, z. B. welche Investitionen getätigt werden. Und Ungleichheiten können dazu führen, dass manche Menschen mehr von Klimalösungen als andere profitieren, beispielsweise beim Übergang zu Märkten und Branchen mit niedrigem CO2-Ausstoß.

Das positive Ergebnis zum GAP wurde durch die wachsende Sichtbarkeit des Themas Gender auf der Konferenz ergänzt. Zahlreiche Veranstaltungen und ein “Tag der Geschlechter” mit einem Programm, welches technische Workshops zur Integration von Gender in nationale Anpassungspläne (NAPs) und Technologiebedarfsanalysen (TNAs) umfasste, machte die Notwendigkeit geschlechtsspezifischer Klimapolitik und -maßnahmen deutlich. Länder berücksichtigen beispielsweise das Geschlecht, um klimaresistente Energiesysteme aufzubauen und die Widerstandsfähigkeit der Küsten zu verbessern.

Diese positiven Fortschritte in Bezug auf das Geschlecht zeigen die politische Bereitschaft, etwas zu bewirken.

UNFCCC

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