IPCC beginnt Diskussion über globale Erwärmung um 1,5°C

Vor dem Hintergrund eines Jahres mit extremen Hitzewellen und Dürren auf der ganzen Welt hat die zwischenstaatliche Sachverständigengruppe über Klimaänderungen der UN (IPCC) gestern damit begonnen, die zentralen Erkenntnisse ihres Sonderberichts mit dem Titel ‚Globale Erwärmung um 1,5°C‘ zu prüfen.

Rechtzeitig für die diesjährige UN-Klimakonferenz (COP24) im Dezember im polnischenKattowitz wurde der Sonderbericht von der internationalen Staatengemeinschaft im Jahr 2015 angeordnet. Zu dieser Zeit verabschiedete sie auch das Pariser Klimaabkommen. 

Das Pariser Klimaabkommen zielt darauf ab, die Durchschnittserhöhung der weltweiten Temperatur auf unter 2°C und so dicht wie möglich an 1,5°C über vor-industrielle Level zu beschränken. Die Erhöhung der weltweiten Durchschnittstemperatur so niedrig wie möglich zu halten ist der Schlüssel dazu, zukünftige potentiell ernsthafte Auswirkungen des Klimawandels auf der ganzen Welt zu begrenzen. 

Für den Bericht ‚Global Warming 1,5°C‘ hat IPCC daher die aktuellsten wissenschaftlichen Ergebnisse über die Schäden untersucht, die durch eine Erwärmung um 1,5°C verursacht würden. Diese Ergebnisse haben sie mit potentiellen Schäden verglichen, die durch eine Erwärmung um 2°C verursacht würden 

Bei dem einwöchigen Treffen in der Republik Korea werden Regierungsabgeordnete die Schlüsselergebnisse des Berichts prüfen und diese als „Zusammenfassung für Politiker“ verabschieden.

Bei der Eröffnung des Songdo-Treffens hat Hoesung Lee, Vorsitzender des IPCC, das Event als „eines der wichtigsten Treffen in der IPCC Geschichte“ beschrieben. 

„Wissenschaftler warnen uns seit Jahren davor, dass wir durch den Klimawandel extremere Wetterphänomene erwarten müssen. Die Hitzewellen, Flächenbrände und heftigen Regenfälle der letzten Monate auf der ganzen Welt unterstreichen diese Warnungen“, sagte er.  

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IPCC

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