UNESCO-UNEVOC veröffentlicht Bulletin zu “Kompetenzmanagement in disruptiven Zeiten”

Während sich Staaten weltweit mit vielfältigen Herausforderungen bei der Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) konfrontiert sehen, sind bereits heute massive Auswirkungen der rapiden digitalen Expansion, des Klimawandels und des demographischen Wandels auf die Art und Weise zu spüren, wie Menschen arbeiten, leben und lernen.

Diese Trends wirken sich nicht nur darauf aus, wie Staaten und Institutionen Herausforderungen begegnen, sondern manifestieren sich insbesondere auch in der wachsenden Notwendigkeit, Systeme zur beruflichen Ausbildung und Berufsbildung (technical and vocational education and training, TVET) entsprechend anzupassen und zu innovieren.

Die Frage der Bewältigung dieser Probleme war eines der Kernthemen, mit denen sich Mitarbeiter der UNESCO-UNEVOC in der ersten Jahreshälfte 2018 beschäftigt haben. So wurden etwa in einem zweitägigen TVET-Lernforum mit dem Titel “Kompetenzmanagement in disruptiven Zeiten” die Herausforderungen reaktionsfähiger Kompetenzentwicklung in einer sich wandelnden Arbeitswelt thematisiert.

Während des Forums diskutierten mehr als 100 internationale Experten und Interessenvertreter aus dem Bereich TVET, darunter auch Vertreter des UNEVOC-Netzwerks, die Auswirkungen disruptiver Brüche und wie TVET-Systeme weltweit an wechselnde Anforderungen angepasst werden können, auch um für Lernende einen sanften Übergang zu dynamischen Arbeitsmärkten und somit einen lebenslangen Lernprozess zu ermöglichen.

In der jüngsten Ausgabe des UNESCO-UNEVOC Bulletins (33, Juli 2018) werden vor diesem Hintergrund die wichtigsten Ergebnisse des Forums sowie aktuelle Herausforderungen und Errungenschaften diskutiert.

 

Den vollständigen Artikel in englischer Sprache finden Sie hier:  https://unevoc.unesco.org/up/Bulletin_33_EN.pdf

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