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UNESCO-UNEVOC gibt den Start des Projekts Skills for Innovation Hubs bekannt

Da sich die Technische und Berufliche Bildung und Ausbildung (TVET) an die Auswirkungen erheblicher sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Störungen angepasst hat, sind innovative Praktiken mit großem Potenzial zur Verjüngung der Zukunft des TVET entstanden. Die aktuellen Entwicklungen der TVET deuten darauf hin, dass bereits viele Arten von innovativen Praktiken entwickelt oder eingesetzt werden, was die Art und Weise, wie wir die TVET definieren und praktizieren, grundlegend verändert.

Um die verschiedenen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Innovationen zur Entwicklung der TVET beitragen, startete das Internationale Zentrum UNESCO-UNEVOC am 28. und 29. März 2019 in Bonn sein Projekt Skills for Innovation Hubs. Vertreterinnen und Vertreter von 10 Pilotinstitutionen trafen sich zum Erfahrungsaustausch und zur Teilnahme am offiziellen Projektstart. Die Pilotinstitutionen wurden aus dem UNEVOC-Netzwerk ausgewählt, basierend auf ihrer Expertise und ihrem Engagement für Innovationen, insbesondere in den Bereichen Entrepreneurship, Digitalisierung und Greening. Diese bisherigen Erfahrungen sind von grundlegender Bedeutung für die Durchführungsmodalität. Diese stützt sich auf der Bündelung von Fachwissen, dem Wissensaustausch und der gegenseitigen Überprüfung, um innovative Praktiken und Lernmaterialien zu entwickeln.

Das i-hubs-Projekt basiert auf dem Verständnis der wichtigsten aktuellen globalen Problematiken in Arbeit und Gesellschaft. Nationale Entscheidungsträger der TVET und Systementwickler stehen vor der Herausforderung, die innovativen Fähigkeiten zu antizipieren und bereitzustellen, die Wirtschaft, Gesellschaft und Lernende benötigen, um auf dem unsicheren Arbeitsmarkt der Zukunft erfolgreich zu sein. Das TVET System kann nicht mehr im Rahmen eines Business-as-usual-Ansatzes betrieben werden. Tatsächlich ist ein neuer und radikaler Wandel erforderlich, da die TVET Einrichtungen zunehmend befähigt sind, mehr Bottom-up-Initiativen durchzuführen, um das Qualifikationsangebot an die lokalen Bedürfnisse anzupassen.

Der spezifische Nutzen des i-hubs-Projekts besteht darin, zu bekräftigen, dass es bei der Innovation der TVET um mehr geht als um die Vermittlung von Fähigkeiten; die TVET trägt zur Innovation bei, indem sie ein aktiver Teil des Innovationsprozesses in Unternehmen, Gemeinden und Schulen ist. Dies ist eine wesentliche Anpassung der institutionellen Einstellung der TVET und ein starker Treiber für die Beziehungen zwischen den Einrichtungen der TVET und dem Ökosystem.

Hauptziel des Auftakttreffens ist es, ein gemeinsames Verständnis der Gründe, Ziele, Aktivitäten und erwarteten Ergebnisse und Ergebnisse der i-hubs-Initiative zwischen den zehn Pilotinstitutionen, der UNESCO-TVET und dem UNESCO-UNEVOC-Team sicherzustellen. Dieses gemeinsame Verständnis und Ziel soll auch die Grundlage für ein aktives Kernnetzwerk, gegenseitiges Lernen und Kapazitätsentwicklung zwischen Schlüsselpersonen schaffen, die aktiv an Innovationen in der TVET beteiligt sind.

 

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