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UN-SPIDER Bonn Internationale Konferenz "Weltraumbasierte Lösungen für das Katastrophenmanagement in Afrika: Herausforderungen, Anwendungen, Partnerschaften"

Natur- und andere Katastrophen richten in Gesellschaften auf der ganzen Welt enormen Schaden an. Sie führen zum Verlust von Leben und Eigentum, vertreiben Menschen aus ihren Häusern und zerstören ihren Lebensunterhalt und stören die Bemühungen um eine nachhaltige Entwicklung weltweit. Entwicklungsländer sind besonders anfällig für die Auswirkungen von Katastrophen, da Gesellschaften dort anfälliger und gefährdeter sind und sich weniger gut erholen können, wenn Katastrophen eintreten. 

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen war überzeugt, dass Weltraumtechnologien eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung des Katastrophenmanagements spielen können, und richtete 2006 die Plattform der Vereinten Nationen für weltraumgestützte Informationen für Katastrophenmanagement und Katastrophenschutz (UN-SPIDER) als Programm ein. Umgesetzt wird diese vom Büro der Vereinten Nationen für Weltraumangelegenheiten (UNOOSA).

UN-SPIDER ist damit beauftragt, allen Ländern und allen relevanten internationalen und regionalen Organisationen universellen Zugang zu allen Arten von weltraumgestützten Informationen und Diensten zu gewähren, die für das Katastrophenmanagement relevant sind, um den gesamten Katastrophenmanagementzyklus zu unterstützen. In den letzten Jahren haben sich die Qualität der Satellitensensoren, der Zugang zu und die Nutzung von Satellitenbildern und Erdbeobachtungsdiensten erheblich verbessert, wobei immer mehr Weltraumagenturen offene Datenrichtlinien anwenden, die den Zugang zu archivierten und aktuellen Bildern erleichtern.

Die internationale Konferenz in Bonn wird diese Themen aufgreifen und Herausforderungen identifizieren, Lösungen hervorheben und Partnerschaften zur Nutzung von Weltraumtechnologien für das Katastrophenmanagement in Afrika fördern. Sie soll zu einer verstärkten Nutzung von Big-Space-Datenansätzen und satellitengestützten Anwendungen in afrikanischen Ländern beitragen, damit diese auf Herausforderungen durch Naturgefahren besser reagieren können.

Die Veranstaltung wird von UNOOSA/UN-SPIDER zusammen mit dem Zentrum für Fernerkundung von Landoberflächen (ZFL) der Universität Bonn organisiert und läuft vom 06.11.19 bis zum 08.11.19.

Für weitere Informationen und Anmeldungen besuchen Sie bitte folgende Seite: https://bit.ly/2x8Zgj2

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