COP24: Diskussion über Umgang mit Klimawandel-bedingter Migration vor Marrakesch-Konferenz

Die Teilnehmer der UN-Klimakonferenz (COP24) diskutieren in Kattowitz den Umgang mit Klimawandel-bedingter Migration. Die Arbeitsgruppe für Vertreibung wird, zwei Tage vor dem Beginn der Konferenz in Marrakesch am 10. Dezember, bei der die Regierungen den Globalen Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration annehmen wollen, Empfehlungen für den Umgang mit Klimawandel-bedingter Migration vorstellen.

Über 258 Millionen Menschen leben heutzutage außerhalb Ihres Heimatlandes. Durch die Auswirkungen des Klimwandels wird die Zahl der weltweiten Migranten wohl weiter ansteigen. Klimawandelphänomene wie langanhaltende Hitzewellen, Dürren oder der steigende Meeresspiegel, die ganze Landstreifen unbewohnbar machen, führen zu großen Wanderbewegungen.

Patricia Espinosa, die Exekutivsekretärin der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC), sagte: „Die Auswirkungen des Klimawandels auf eine bestimme Region sind nicht nur dort spürbar. Vielmehr breitet sich die Wirkung von dort auf andere Kontinente aus. Wir sind alle miteinander verbunden.“ Die internationale Gemeinschaft müsse sich bald entscheiden, wie sie mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Migrationsbewegungen umgehen wolle.

Die Arbeitsgruppe, die Teil des Exekutivkommitees des Internationalen Mechanismus von Warschau für Verluste und Schäden unter UNFCCC ist, präsentiert nun Empfehlungen, wie klimabedingte Vertreibung verhindert oder minimiert werden kann und wie damit umgegangen werden sollte.

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