Pariser Klimaabkommen erfordert stärkere globale Anstrengungen

Die UN-Klimaschutzkonvention (UNFCCC) hat am Dienstag zwei wegweisende Berichte zum Klimawandel veröffentlicht. Der “Talanoa Dialogue’s Synthesis Report” und das “Yearbook for Global Climate Action 2018” zeigen, dass das Ziel des Pariser Klimaabkommens, die globale Erwärmung unter 2°C zu halten, erfüllt werden könnte, wenn der öffentliche und private Sektor ihre Emissionen stärker reduzierten. 

Trotz bisheriger Anstrengungen steigen Emissionen und globale Temperaturen weiter an. Nur wenn Regierungen und andere Akteure die Klimaziele, zu denen sie sich im Pariser Abkommen verpflichtet haben, erfüllten, könnte die globale Erwärmung auf unter 2°C reduziert werden, wird im „Yearbook“ gewarnt. Der „Synthesis Report“ weist außerdem darauf hin, dass zusätzliche Anstrengungen in der Energiewende wirtschaftliche Gewinne von 26 Billionen US-Dollar und 65 Millionen Jobs im Sektor erneuerbarer Energien generieren könnten. 

Die beiden Berichte wurden nur zwei Wochen vor dem Klimagipfel COP24 in Polen veröffentlicht, bei dem die Regierungen sich auf einen Plan zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens einigen wollen. Ein entsprechender Plan würde der internationalen Gemeinschaft den praktischen Weg hin zum 1,5°C-Ziel weisen. 

Lesen Sie hier den vollständigen Talanoa Dialogue’s Synthesis Report und The Yearbook for Global Climate Action 2018

UNFCCC Climate Change Paris Agreement

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