IPBES will ersten globalen Bericht über Biodiversität und Ökosystemleistungen seit 2005 veröffentlichen

Die Zwischenstaatliche Plattform für Biodiversität und Ökosystem-Dienstleistungen (IPBES) hat bei der COP14 in Ägypten heute den Leitfaden ihres kommenden Berichts zur globalen Beurteilung von Biodiversität und Ökosystemleistungen vorgestellt.

Der Bericht, der im Mai 2019 veröffentlicht werden soll, zeigt auf, wo die Welt in Hinblick auf internationale Zielsetzungen wie die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs), die Aichi-Ziele für den weltweiten Artenschutz und das Pariser Klimaabkommen steht. Der Bericht analysiert die Gründe für die Veränderungen von Ökosystemen und Biodiversität, wie sich diese auf die Menschen auswirken, schlägt vor, welche Maßnahmen dagegen ergriffen werden können und diskutiert mögliche Projektionen für die kommenden drei Jahrzehnte bei gleichbleibenden Entwicklungen. Es handelt sich hierbei um den ersten derartigen Bericht seit dem „Millenium Ecosystem Assessment“, der 2005 veröffentlicht wurde. Außerdem ist es der erste zwischenstaatliche Bericht.

Der Bericht soll im Zuge der siebten Plenarsitzung von IPBES (#IPBES7, 29. April – 4. Mai 2019) finalisiert werden. Dort wird er den Vertretern von 130 Regierungen vorgestellt. Ziel ist es, eine aktuelle, definitive, globale Darstellung des Zustands von Natur, Ökosystemen und deren Einwirkungen auf die Menschen zu beschließen. Eine detaillierte Zusammenfassung des Berichts für politische Entscheidungsträger soll am 6. Mai 2019 im Hauptquartier der UNESCO in Paris vorgestellt werden.

IPBES wird oft als „Weltrat für Biodiversität“ beschrieben. Er stellt ein globales Forum für Politik und Wissenschaft dar, das Entscheidungsträgern die akkuratesten zugänglichen Informationen zur Verfügung stellen soll.

Image removed.

See all News Read the complete news