High Level Forum zu UNISPACE+50 und Space2030 Agenda abgeschlossen

Vom 13. bis zum 16. November 2018 hat das “United Nations/Germany High Level Forum: The way forward after UNISPACE+50 and on Space2030” (HLF) auf dem UN Campus in Bonn stattgefunden. Thema waren die Zukunft nach UNSPACE+50 und die Planung einer Agenda für die Nutzung von Weltraum-Aktivitäten und -Technologien für die nachhaltige Entwicklung (Space2030).

Nachdem vor 50 Jahren 1968 die erste Konferenz für die friedliche Nutzung des Weltraums (UNISPACE) abgehalten wurde, fand im Juni 2018 die Konferenz UNISPACE+50 in Wien statt. Diese bot der internationalen Gemeinschaft die Möglichkeit, den zukünftigen Kurs der globalen Weltraumkooperation für den menschlichen Nutzen zu bestimmen.

Darauf folgend kamen beim HLF 2018 in Bonn Teilnehmer aus dem öffentlichen Sektor, dem akademischen Sektor, der Industrie und der Zivilgesellschaft zusammen, um Themen in Zusammenhang mit den vier Säulen Weltraumwirtschaft, Weltraumgesellschaft, Weltraumzugänglichkeit und Weltraumdiplomatie zu diskutieren. Das HLF 2018 diente daher als wichtige Plattform für den Austausch von Meinungen, neuen Erkenntnissen und Empfehlungen für die Nutzung neuer Weltraumtechnologien zur Unterstützung nachhaltiger Entwicklung.

In ihren abschließenden Worten heute sagte Simonetta Di Pippo, die Direktorin des UN-Büros für Weltraumfragen (UNOOSA), in Bezug auf die Space2030 Agenda: „Dies ist unser erster Versuch, gemeinsam eine Vision dafür zu entwickeln, wie Weltraumtechnologie und -aktivitäten dazu beitragen können, die globale Entwicklungsagenda zu erfüllen.“ Während dies vor allem von den Mitgliedsstaaten beschlossen werden müsse, sei auch die Unterstützung anderer Akteure essentiell, sagte sie. Nur gemeinsam könnten sie es schaffen, die Agenda 2030 umzusetzen.

Bezüglich der Arbeit von UN-SPIDER, der Plattform der Vereinten Nationen für raumfahrtgestützte Informationen für Katastrophenmanagement und Notfallmaßnahmen mit Sitz in Bonn, sagte sie: „Wir haben eine klare Vision, wie wir das UN-SPIDER-Büro hier weiterentwickeln wollen. Wir müssen alle zusammenarbeiten, um die Aktivitäten von UN-SPIDER auf die nächste Ebene zu heben.“

Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), hebte ebenso die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor: „Wir müssen Akteure zusammenbringen und Kooperation ermöglichen“, sagte sie. „Nur durch gebündelte Anstrengungen werden wir es schaffen, die Space2030 Agenda zu entwickeln und umzusetzen.“

Image removed.
Photo credit: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

See all News