Afrikanische Staaten verpflichten sich zum langfristigen Schutz von Raubtieren

Vertreter aus mehr als 30 Ländern haben sich vom 5. bis 8. November in Bonn getroffen, um eine gemeinsame Initiative zum Schutz afrikanischer Raubtiere ins Leben zu rufen. Dabei handelt es sich um die erste Afrika-weite Verpflichtung zum Schutz des Afrikanischen Wildhundes, Geparden, Leoparden und Löwen.

Die Zahl der Tiere nimmt in ganz Afrika immer weiter ab. Gründe sind der schwindende Lebensraum, mangelnde Beute, Viehzüchter, die die Tiere töten und der zunehmende Handel mit den Raubtieren.

Die Teilnehmer haben sich darauf geeinigt, für jede der vier Arten eine Konservierungsstrategie zu entwickeln und umzusetzen. Außerdem wollen sie ein Netzwerk intakter Ökosysteme bewahren, um dem Problem der schrumpfenden Lebensräume entgegenzuwirken. Es sollen auch Lösungen für das Zusammenleben von Mensch und Raubtier gefunden werden.

Die Afrikanische Raubtier-Initiative ist eine einzigartige Kollaboration der beiden einzigen Übereinkommen, deren Mandat es ist, gefährdete Tierarten zu schützen: dem Übereinkommen zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten (CMS) und dem Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (CITES). Gemeinsam können CMS und CITES den Schutz der vier Raubtierarten über unterschiedliche Wege angehen.

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