UN-SPIDER: Experten diskutieren Nutzung von Weltraumdaten für Katastrophen-Risikominderung und Krisenreaktion in Afrika

Das Büro der Vereinten Nationen für Weltraumfragen (UNOOSA) hält am 12. November auf dem UN-Campus in Bonn über seine Plattform für Weltraum-basierte Informationen für Katastrophenmanagement und Krisenreaktion (UN-SPIDER) eine internationale Expertenkonferenz ab. Die Konferenz steht unter dem Motto: „Hin zur Nutzung von Weltraumdaten für die Unterstützung der Katastrophen-Risikominderung und Krisenreaktion in Afrika“.

Umweltkatastrophen fügen Gemeinschaften auf der ganzen Welt erheblichen Schaden zu. Sie führen zum Verlust von Leben und Eigentum, zerstören Lebensgrundlagen, vertreiben Menschen aus ihrer Heimat und verhindern nachhaltige Entwicklung. Besonders Entwicklungsländer leiden unter den Auswirkungen von Naturkatastrophen, da die Menschen dort diesen stärker ausgesetzt sind und es ihnen schwerer fällt, sich nach Katastrophen wieder zu erholen.

Die stetig wachsende verfügbare Masse von Daten, die unter anderem durch Satelliten, soziale Medien, geographische Informationen, virtuelle Erdkugeln und allgegenwärtige Web-Daten generiert wird, kann analysiert und kombiniert werden, um Katastrophenrisiken und Krisensituationen zu ermitteln, und so fundierte Entscheidungen zu treffen.

Weltraum- und Satellitendaten sind bereits heute wichtige Bestandteile von Frühwarnsystemen, die für eine effektive Katastrophenvorbereitung unabdinglich sind. Sie nehmen daher sowohl im Sendai Rahmenplan für Katastrophen-Risikominderung 2015-2030 als auch beim Paris-Abkommen eine wichtige Rolle ein. Die UN-SPIDER-Konferenz bringt rund 45 Experten von Weltraumbehörden, Zivilschutzbehörden, Akteuren der Entwicklungszusammenarbeit, internationalen Organisationen, Trägern humanitärer und technischer Hilfeleistungen, nationalen Ministerien, sowie dem privaten Sektor zusammen.

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