UNCCD ist Pate für das „Over the Border“-Festival in Bonn

Vom 21. März bis zum 7. April 2019 findet das Bonner „Over the Border“-Festival zum dritten Mal statt. Das UN-Sekretariat für das Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD) ist auch dieses Jahr wieder Pate des Festivals, das sich selbst als grenzen-übergreifend und kulturverbindend bezeichnet.

In einer Pressekonferenz am Montag stellte der Organisator Manuel Banha gemeinsam mit Marcos Montoiro vom UNCCD und dem Crossover-Geiger Ara Malikian das vorläufige Programm des Festivals vor. „Wir bei UNCCD helfen den oft ohnehin verwundbaren Menschen dabei, dem Problem der Bodenverschlechterung und Verwüstung zu begegnen. Die Künstler, die im Zuge des Festivals nach Bonn kommen, helfen uns dabei, unsere Nachricht der Hoffnung hier und im Ausland zu verbreiten. Das ist eine fantastische Möglichkeit“, sagte Montoiro. Die Sprache der Musik eigne sich hierfür besonders gut, sagte auch Banha.  

Wie jedes Jahr wird das Programm bunt und vielfältig: Unter anderem wird der deutsche Reggae-Künstler Gentleman auftreten, ebenso wie der Geiger Ara Malikian. Der gebürtige Libanese sagte bei der Pressekonferenz: „Die Idee der freien Grenzen ist das Thema meines Lebens. Als ich mit 15 Jahren ein Stipendium für die Hochschule für Musik und Theater Hannover erhielt, durften meine Eltern mich nicht begleiten, weil sie keine Visa erhielten. Ich hatte dagegen das Glück, später frei reisen zu können und auf diese Weise Zugang zu anderen Kulturen zu erhalten. Das ist bis heute das Wichtigste für mich.“

Auch in anderer Hinsicht überschreitet „Over the Border“ Grenzen. Mit der Kooperation zwischen Quadro Nuevo und Vollgas Connected zum Beispiel, einer Band, die Inklusion lebt und aus einer Initiative hervorgegangen ist, die junge Menschen mit Behinderung zu Musikern ausbildet.

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