Neue GEO Land Degradation Neutrality Initiative – Deutschland sagt €100,000 zu

Heute geht die Group on Earth Observation Week 2018 (GEO 2018) in Kyoto, Japan, zu Ende.

Während des Zusammentreffens der 105 Mitgliedsstaaten und 127 teilnehmenden Organisationen wurden Möglichkeiten und Chancen der Nutzung von Erdbeobachtungen für die Menschheit diskutiert, mit Fokus auf die drei Schwerpunktbereiche der GEO: Sendai Rahmen für Katastrophenrisikobeklämpfung, Pariser Klimaabkommen und nachhaltige Entwicklungsziele.

Dieses Jahr wurde während GEO 2018 die neue Landdegradationsneutralitätsinitiaitive (GEO Land Degradation Neutrality Initiative) gestartet, welche Erdbeobachtungsdatenanbieter mit Regierungen zusammenbringen soll, um gemeinsam Qualitätsstandards, Auswertungsmethoden und Trainings zu entwickeln, und somit die Beobachtung und Berichterstattung zu Landdegradation zu stärken.

Die GEO LDN Initiative ist eine Reaktion auf einen Aufruf der 13. Konferenz der Parteien (COP-Conference of the Parties) des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD). Demnach sollten Datenanbieter und Datennutzer zusammengebracht und globale Anstrengungen unterstützt werden, um Landdegradation weltweit zu reduzieren und zu verhindern.

UNCCD’s Exekutivsekretärin, Frau Monique Barbut, sagte: „Landdegradation ist eine existentielle Krise. Bis heute schien die Echtzeitüberwachung wie eine unüberwindbare Herausforderung. Nun nicht mehr. Mit Erdbeobachtungsdaten und praktischen Anwendungsmethoden werden Entscheidungsträgern und Landnutzern aktuelle Informationen vorliegen, die in ihr nachhaltiges Landmanagement einfließen können. Das ist der erste Schritt hin zu mehr Widerstandsfähigkeit.“

Kurz nach der Verkündung der neuen GEO LDN Initiative hat Deutschland Mittel von erstmal €100,000 (USD113,000) zugesagt.

Die gesamte Pressemittelung ist hier abrufbar: https://bit.ly/2SJKvNo

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