UNU-EHS: Neuer Leitfaden zur Risikobewertung für ökosystembasierte Anpassung

Das ökosystembasierte Anpassungsverfahren (Ecosystem-based adaptation, EbA) nutzt Biodiversität und Ökosysteme als Teile einer umfassenden Anpassungsstrategie, um Menschen dabei zu unterstützen, sich an die negativen Auswirkungen des Klimawandels anzupassen und das Risiko von Umweltgefahren zu reduzieren. 

Beispiele erfolgreicher EbA reichen von dem Schutz und der Renaturierung von Mangroven entlang von Küsten, der Wiederherstellung von Feuchtgebieten in Flusseinzugsgebieten bis hin zur Einrichtung und Verwaltung von Schutzwäldern in Bergregionen. 

Trotz dieser positiven Beispiele besteht jedoch weiterhin großes Potential, EbA-Maßnahmen besser in lokale und regionale Planungs- und Entscheidungsprozesse zu integrieren. 

Das neue Handbuch zur Bewertung von klimatischen Risiken für ökosystembasierte Anpassung setzt an dieser Stelle an und wurde in Kooperation des Instituts für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen (UNU-EHS), der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und Eurac Forschung entwickelt. 

Das Handbuch in englischer Sprache finden Sie hier: http://collections.unu.edu/view/UNU:6522

Ziel der Kooperation ist es, Expert*innen und Planer*innen auf lokaler, subnationaler und nationaler Ebene Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, die eine fundierte Bewertung von Klimarisiken für sozio-ökologische Systeme ermöglichen. Gleichzeitig soll das Handbuch dazu anleiten, Ökosysteme sowohl als Möglichkeit der Risikoreduzierung und Adaption als auch als Risiko selbst systematisch in Planungen zu berücksichtigen.

Den vollständigen Artikel in englischer Sprache finden Sie hier: https://bit.ly/2LTUXRy

 

Mangrove

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