UNU-Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit: Fünf Fakten zu Hitzebelastung 

Der globale Klimawandel ist nach wie vor ein drängendes Problem. Extreme Wetterphänomene nehmen in Umfang und Häufigkeit immer weiter zu – auch in Europa. So habe man in den letzten Wochen eine extreme Hitzewelle in Teilen der nördlichen Hemisphäre beobachten können, erläutert das Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen (UNU-EHS). 

Angesichts dieser Tatsache veröffentlicht das Institut fünf Fakten zu Hitzewellen und ihren Auswirkungen: 

1.    Hitzewellen werden in Zukunft voraussichtlich immer üblicher werden. 

2.    Hitzewellen wirken sich auch auf Länder mit kälteren Klimabedingungen aus und können schwerwiegende Folgen haben.

3.    Die Auswirkungen von Hitzewellen sind in urbanen Gebieten besonders stark. 

4.    Den Auswirkungen von witterungsbedingten Katastrophen sind gefährdete Bevölkerungsgruppen am stärksten ausgesetzt.

5.    Anpassungs- und Schadensbegrenzungsmaßnahmen sind dringend erforderlich, jedoch noch nicht ausreichend implementiert. 

Ohne Maßnahmen zur Begegnung wetterbedingter Gefahren sei es wahrscheinlich, dass Hitzewellen häufiger auftreten und sowohl die menschliche Gesundheit negativ beeinflussen als auch einhergehende Kosten erhöhen würden, so UNU-EHS. Die Hitzewelle des Jahres 2003 mit fast 7.000 Todesfällen alleine in Deutschland verdeutliche dies exemplarisch.

Vor diesem Hintergrund fordert UNU-EHS insbesondere Stadtverwaltungen dazu auf, die Gefahren und Auswirkungen von Hitzewellen in ihrer Strategieplanung zu berücksichtigen und auf diese Weise effektive Resilienzinstrumente zu gewährleisten. 

Mit dem Projekt ZURES versucht UNU-EHS den verschiedenen Herausforderungen im Bereich Hitze und Hitzewellen zu begegnen, insbesondere mit Fokus auf dicht besiedeltes städtisches Gebiet. Gemeinsam mit lokalen Partnern analysiert ZURES aktuelle und zukünftige Wärmetrends in den Pilotstädten Bonn und Ludwigsburg mit dem Ziel, Planungsinstrumente zu entwickeln, die als Anpassungsstrategie in städtische Entwicklungsprozesse integrierbar sind. 

Den vollständigen Artikel in englischer Sprache finden Sie hier: https://bit.ly/2Lp5c0k

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