UN Forum: In den Städten wird der “Kampf für die Nachhaltigkeit gewonnen oder verloren”

55 Prozent der Weltbevölkerung lebt in Städten, eine Zahl, die Prognosen zufolge bis 2050 noch auf bis zu 68 Prozent ansteigen wird. Urbanisierung ist vor diesem Hintergrund eines der wichtigsten Themen für eine nachhaltige Entwicklung.

Auch wenn urbane Lebensräume häufig geprägt sind durch massive sozioökonomische Unterschiede und schwierige Umweltbedingungen, bieten sie dennoch ein großes Potential für Wachstum und Entwicklung. Und sind somit ein zentraler Gegenstand der Agenda 2030 und des Hochrangigen Politischen Forums (High Level Political Forum, HLPF) zu nachhaltiger Entwicklung.

Das im Jahr 2012 gegründete HLPF tritt jährlich unter der Schirmherrschaft des Wirtschafts- und Sozialrats (ECOSOC) zusammen. Es ist die wichtigste Plattform der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung und spielt auf globaler Ebene eine zentrale Rolle bei dem Ausbau und der Überprüfung der Umsetzung der Agenda 2030 und ihren Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Während der diesjährigen Sitzung in New York ist sich das UN-Forum einig: Es sind die Städte, in denen der Kampf für globale Nachhaltigkeit „entweder gewonnen oder verloren“ wird.

Ohne eine angemessene Planung und Regulierung könnten weiter ansteigende Armuts- und Kriminalitätsraten sowie Umweltverschmutzung und die Folgen des Klimawandels das urbane Zusammenleben bald noch in gesteigertem Maße beeinträchtigen. „Städte bieten einen Raum für die Integration aller SDGs, um ganzheitliche Lösungen auf diese Herausforderungen zu finden“, bekräftigte Maimunah Mohd Sarif, UN-Habitat Exekutivdirektorin.

Bitte lesen Sie den vollständigen Artikel in englischer Sprache online hier: https://bit.ly/2urXS9A

Seit der Verabschiedung der SDGs ermutigen die Vereinten Nationen insbesondere Städte und Gemeinden dazu, sich den dringenden Fragen zu stellen, wie den gemeinsamen globalen Herausforderungen auch auf lokaler Ebene begegnet werden kann. Zu diesem Zweck haben die Vereinten Nationen kürzlich die Lokal2030-Plattform für Städte und regionale Regierungen ins Leben gerufen, um angepasst an lokale Bedürfnisse neue Wege zu gehen.

Die Stadt Bonn geht mit gutem Beispiel voran - Die Gastgeberstadt von UN Bonn und ihr Bürgermeister Ashok Sridharan tragen zu dieser Debatte auf lokaler, regionaler und globaler Ebene aktiv bei. Als kürzlich ernannter neuer Präsident des Internationalen Rats für lokale Umweltinitiativen (ICLEI) wird Sridharan das ICLEI-Netzwerk von mehr als 1.500 lokalen und regionalen Regierungen leiten und unsere urbane Welt nachhaltig gestalten.

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