Nachhaltigkeits-Ausstellung „Zur Nachahmung empfohlen“ in Bonn eröffnet

Im Gebäude der ehemaligen VHS in Bonn hat die Kuratorin Adrienne Goehler gestern die Ausstellung “Zur Nachahmung empfohlen (ZNE)“ eröffnet. Die Ausstellung, die sich mit der Verknüpfung von Ästhetik und Nachhaltigkeit befasst, wird gemeinsam durch die Stiftung Kulturen zu Fragen der Zeit, Engagement Global, dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) und dem Lösungsnetzwerk für nachhaltige Entwicklung (SDSN Deutschland) veranstaltet.
Die Wanderausstellung die seit 2010 bereits in Indien, Äthiopien, China Brasilien, Mexiko, Peru und Chile zu Gast war, zeigt künstlerische Praktiken, die Erfahrungen und Arbeitsweisen von Umweltinitiativen mit künstlerischen Herangehensweisen verbinden. Sie geht der Frage nach welche Antworten die Kunst auf globale Herausforderungen wie den Klimawandel haben kann.
Neben den klassichen drei Dimensionen nachhaltiger Entwicklung – Ökonomisch, ökologisch, sozial – rückt die Ausstellung die kulturelle Dimension in den Mittelpunkt.  Sie setzt sich mit den zahlreichen zukünftigen Herausforderungen der Nachhaltigkeit, wie Klimawandel oder Wasserverschmutzung künstlerisch auseinander und macht diese sichtbar.
In ihrer Eröffnungsrede betone Goehler, die Wichtigkeit einer kulturellen Beschäftigung mit dem Thema der Nachhaltigkeit: „Wir dürfen die Welt nicht den Experten überlassen (…) Das Wissen muss raus aus den Tempeln.“
Als Vertreter der UN in Bonn dankte auch Patrick van Weerelt, Leiter des UNSSC Wissenszentrum für Nachhaltige Entwicklung, den Organisatoren der Ausstellung und betonte, dass Nachhaltigkeit keine rein technische Angelegenheit bleiben dürfe.
 
Die Ausstellung ist bis zum 10. Juni geöffnet.

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