UNEP/CMS: Maßnahmen zum Schutz der Großtrappe vereinbart

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Vertreter aus 13 Ländern haben am Donnerstag in Bad Belzig Maßnahmen zum Schutz der mitteleuropäischen Population der Großtrappe vereinbart.
Das „Sekretariat des Übereinkommens zur Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten“ (CMS) und das Landesamt für Umwelt Brandenburg (LfU) haben mit Unterstützung des Fördervereins Großtrappenschutz e.V. das Treffen organisiert.
Die weltweit vom Aussterben bedrohte Tierart lebt vorzugsweise in offenen Landschaften. Aus diesem Grund sind Flächen defragmentierter und extensiver Landwirtschaft, mit einem hohen Anteil an Brachland, der optimale Lebensraum für den größten Flugvogel Europas.
Intensive Landwirtschaft und Infrastrukturprojekte sind die zentralen Ursachen für den Rückgang der mitteleuropäischen Population. Hindernisse wie Stromtrassen, aufgeforstete Gebiete und Windkraftanlagen schränken den Lebensraum des Flugvogels ein.
Ohne angemessene Schutzmaßnahmen werden die Sicherheitsrisiken zu einem Rückgang der gesamten Population führen.

LINK: http://bit.ly/2GuxtNM

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