COVID-19

WHO und Deutschland liefern wichtige medizinische Hilfsgüter in Länder des Westbalkans, zur Stärkung der Reaktion auf die COVID-19-Pandemie und zur Rettung von Menschenleben

Die WHO hat sich mit der Regierung Deutschlands zusammengeschlossen, um medizinische Hilfsgüter im Wert von 3,65 Mio. Euro in die Länder des Westbalkans zu liefern. Mit diesen Hilfsgütern – 334 Beatmungsgeräten und 19 400 Pulsoximeter – sollen Gesundheitseinrichtungen ausgestattet werden, um die gesundheitlichen Resultate von COVID-19-Patienten, insbesondere auf Intensivstationen, zu überwachen und zu verbessern.

Die Lieferungen wurden Ende 2020 an Krankenhäuser in Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien sowie im Kosovo (gemäß Resolution 1244 (1999) des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen) verteilt. All diese Materialien entsprechen den Qualitäts- und Sicherheitsstandards der WHO, um das an vorderster Front tätige Gesundheitspersonal sowie die Patienten zu schützen und die Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern. Sie sind zur Deckung des unmittelbaren Bedarfs der Länder während der COVID-19-Pandemie bestimmt und sollen zudem die Kapazitäten der Krankenhäuser bei zukünftigen gesundheitlichen Notlagen stärken.

„Chancengleichheit und Solidarität stehen im Zentrum aller Tätigkeiten der WHO“, erklärt Dr. Dorit Nitzan, Direktorin für gesundheitliche Notlagen in der Europäischen Region der WHO. „Eine unserer wichtigsten Aufgaben während dieser Pandemie ist es, die Länder bei ihren Gegenmaßnahmen zu unterstützen und die vorhandenen internationalen Kapazitäten und Ressourcen im Blick zu halten, und wir sind außerordentlich dankbar, so viele unterschiedliche Formen von Solidarität in Aktion zu sehen. Diese Spende wurde durch die äußerst gute Kooperation zwischen Deutschland, den Ländern des Westbalkans und der WHO ermöglicht, und dafür sind wir sehr dankbar.“

„Während Europa weiterhin gegen COVID-19 kämpft, ist niemand sicher, solange nicht alle sicher sind, und dabei kommt es entscheidend auf europäische Solidarität an“, erklärt Susanne Baumann, Leiterin der Abteilung für Internationale Ordnung, die Vereinten Nationen und Rüstungskontrolle des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik. „Darum ist die deutsche Regierung bestrebt, greifbare Unterstützung für die Länder des Westbalkans zu leisten und sie mit lebensrettender Ausrüstung auszustatten, um unsere kollektiven Gegenmaßnahmen im Kampf gegen die Pandemie zu stärken. Diese Lieferung schließt sich an frühere Lieferungen von Hilfsgütern an und erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der WHO.“

Die WHO wird auch weiterhin ein engagierter Partner bei der Unterstützung staatlicher Anstrengungen zur Stärkung der Vorsorge- und Gegenmaßnahmen im Kampf gegen COVID-19 und darüber hinaus bleiben.

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