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UNCCD feiert 25-jähriges Bestehen

Gestern Abend feierte die Konvention der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD) im Alten Rathaus in Bonn ihr 25-jähriges Bestehen. Vor 20 Jahren, 1999, hat sie in Bonn und im UN Campus ihr Zuhause gefunden. Das Doppeljubiläum haben die UNCCD gemeinsam mit der Stadt Bonn und anderen Partnerorganisationen gefeiert.

Exekutivsekretär Ibrahim Thiaw und Oberbürgermeister Ashok Sridharan blickten dabei nicht nur auf erfolgreiche Arbeit und Kooperation zurück, sondern auch auf die kürzlich beendete Vertragsstaatenkonferenz in Delhi, Indien.

„Die Degradierung von Land und Boden bedroht Menschen und Natur in aller Welt. Fortschreitender Klimawandel und der Verlust an Biodiversität sind Ursache wie Folge. Seit 25 Jahren setzt sich das Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung erfolgreich dafür ein, das fragile Gleichgewicht wiederherzustellen und Land als fruchtbaren Boden und Lebensraum zu erhalten.“, betonte Oberbürgermeister Sridharan in seiner Begrüßungsansprache.

In Anbetracht neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, herausgegeben durch das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) und die Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES), machte Thiaw auf die umfassenden Bewusstseinsveränderungen in Gesellschaft und Politik aufmerksam. Die Konvention wird zunehmend als wichtiger Fürsprecher und Vorreiter nachhaltiger Landbewirtschaftung wahrgenommen, dessen positive Auswirkungen Mensch, Natur und Wirtschaft überall gleichermaßen zugutekommen.

Die Weltgemeinschaft hat seit langem erkannt, dass Desertifikation und Landdegradation, wovon mindestens 170 Länder weltweit betroffen sind, ein imenses wirtschaftliches, soziales und ökologisches Problem darstellen.

UNCCD

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