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UNCCD begrüßt zwei neue Initiativen zur Rückgewinnung von degradiertem Land

Ibrahim Thiaw, Exekutivsekretär der Konvention der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung, begrüßt die  saudi-arabische und nahöstliche Grün-Initiativen, die diese Woche verkündet wurden. Die Initiativen verfolgen unter anderem das Ziel, rund 240 Millionen Hektar degradiertes Land in Saudi-Arabien und im gesamten Nahen Osten wiederherzustellen.

Kronprinz Mohammed Bin Salman von Saudi-Arabien kündigte die Initiativen am Sonntagabend, den 28. März 2021, an.

Die Initiativen würden dazu beitragen, die Wüstenbildung zu bekämpfen, den Verlust der Artenvielfalt zu reduzieren und einen Teil der Kohlenstoffemissionen in der Atmosphäre zu binden, die den Klimawandel vorantreiben. Die Investition in die Wiederherstellung von degradiertem Land verbessert auch das Wohlbefinden. Die im Rahmen der regionalen Initiative geplanten Trockenwälder könnten zum Beispiel die Häufigkeit und die wirtschaftlichen Auswirkungen von Sand- und Staubstürmen verringern.

Die beiden neuen Initiativen werden die 20 größten Volkswirtschaften der Welt (die G20) bei der Verwirklichung der beiden globalen Initiativen unterstützen, von denen eine im November 2020 von den Staats- und Regierungschefs der G20 unter saudischer Präsidentschaft gestartet wird.

Weltweit sind schätzungsweise 2 Milliarden Hektar Land degradiert. Etwa 1 Milliarde Hektar soll wiederhergestellt werden, so die niederländische Forschungsagentur PBL.

Die Staats- und Regierungschefs der G20 bekundeten das gemeinsame Ziel, die degradierte Fläche bis 2040 um 50 Prozent zu reduzieren. 

Das Sekretariat der UN-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung begrüßt die Ankündigung und freut sich auf weitere Informationen und eine enge Zusammenarbeit mit den betroffenen Parteien, um eine konkrete Umsetzung vor Ort zu erreichen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: press1@unccd.int.

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