COVID-19 response

Qualifizierte UN-Freiwillige beteiligen sich am Kampf gegen COVID-19 in West- und Zentralafrika

Mit der Ausbreitung der COVID-19-Pandemie wurden in West- und Zentralafrika bisher mehr als 2.750 Fälle identifiziert. Das Freiwilligenprogramm der Vereinten Nationen (UNV) spielt mit medizinischer Unterstützung sowie Sensibilisierungskampagnen eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung des Ausbruchs in der Region. Von Bamako (Mali) über Lomé (Togo) bis nach Bissau (Guinea-Bissau) sind die UN-Freiwilligen in dieser Krisensituation eine Bereicherung für viele UN-Organisationen.

Das System der Vereinten Nationen richtet seine Bemühungen darauf aus, die nationalen COVID-19-Reaktionspläne in West- und Zentralafrika zu unterstützen. UNV bildet da keine Ausnahme. UN-Freiwillige leisten einen wertvollen Beitrag zu den Bemühungen der Vereinten Nationen und der Regierung, so wie Dr. Philemon Niyitegeka (Ruanda). Er ist ein UN-Freiwilliger und arbeitet als technischer Assistent für mobile Betreuungsstrategien des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) in Togo.

Dr. Niyitegeka unterstützt bei der Einschätzung des medizinischen Bedarfs für die COVID-19-Reaktion in Ruanda, bei der Überwachung von UN-Mitarbeitern in der Selbstquarantäne und bei der Schulung von Gemeindeleitern zur Prävention von COVID-19. Er steht an vorderster Front im Kampf gegen die Pandemie.

„Die Menschen sollten die sanitären Vorkehrungen strikt beachten, um sich vor COVID-19 zu schützen. Diese wurden vom Gesundheitsministerium durch Informations-, Sensibilisierungs- und Advocacy-Aktivitäten umgesetzt”, hebt Dr. Philemon Niyitegeka, UN-Freiwilliger des UN-Entwicklungsprogramms in Togo hervor.

In Mali ist Barthelemy Kouassi (Côte d’Ivoire) ehrenamtlicher UN-Stabsberater, der einem UN-Krankenhaus zugeteilt ist und das Bewusstsein der Mitarbeiter und ihrer Familien für Fragen der psychischen Gesundheit schärft. Er bietet auch ständige Unterstützung für Kollegen, die zu Hause in Quarantäne sind. „In dieser Situation sind so viele Informationen im Umlauf, die sich negativ auf die psychische Gesundheit der Menschen auswirken und negative Folgen für ihren psychologischen Zustand haben, und auch Einsamkeit trägt dazu bei”, erklärt er.

Silvina Sico arbeitet ehrenamtlich als nationale UN-Kinderschutzbeauftragte bei UNICEF in Guinea-Bissau. Sie unterstützt die Weltgesundheitsorganisation bei der Behandlung von COVID-19 auf nationaler Ebene und hilft bei der Koordinierung der agenturübergreifenden Strategie des Landes sowie bei der Kontaktpflege mit der Regierung und anderen Partnern für gemeinsame Initiativen gegen die Pandemie. Silvina arbeitet auch an Notfallrekrutierungen, überwacht den Bedarf an Material und Ausrüstung für die UN-Krankenhäuser und die nationalen medizinischen Einrichtungen und verwaltet die Verfügbarkeit von Quarantäneräumen.

In West- und Zentralafrika unterstützen die UN-Freiwilligen die Weltgesundheitsorganisation durch die Vermittlung von Fachkenntnissen in Bereichen wie Statistik, Dateneingabe und Verwaltung von Informationssystemen, Kommunikation und Medienarbeit, Personalwesen, Beziehungen zu Spendern. Ziel ist es, die Ausbreitung von COVID-19 zu bekämpfen und Gesundheitseinrichtungen in der Region mit SDG 3 in Einklang zu bringen, um ein gesundes Leben für alle zu gewährleisten.

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