UN Climate Change

Klimaschutz ohne Vertrauen nicht möglich - Patricia Espinosa

In ihrer Rede vor den G7-Klima-, Energie- und Umweltministern rief die UN-Klimasekretärin Patricia Espinosa die G7-Staaten dazu auf, sich weiterhin fest zum Multilateralismus zu bekennen.

„Wenn Versprechen nicht eingehalten werden, wird das Vertrauen untergraben, und ohne Vertrauen ist kein gemeinsames Handeln möglich", so Espinosa.

Die G7-Umwelt-, Klima- und Energieminister – aus Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten von Amerika – trafen sich vom 25. bis 27. Mai in Berlin, Deutschland.

Das Treffen fand vor dem Hintergrund der sich beschleunigenden Klimaauswirkungen und massiver geopolitischer Herausforderungen statt.

„Wenn wir so weitermachen wie bisher, werden die globalen Temperaturen bis zum Ende dieses Jahrhunderts um 3,2 °C steigen", sagte sie.

Die Verpflichtung, das zentrale Ziel des Pariser Abkommens, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf unter 1,5 °C zu begrenzen, durch den Klimapakt von Glasgow zu erreichen, erfordert beschleunigte Maßnahmen und mehr Ehrgeiz beim Klimaschutz.

Die bahnbrechenden Abkommen der Welt zur gemeinsamen Bekämpfung des Klimawandels – das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen, das Pariser Abkommen und der Glasgow-Pakt – waren das Ergebnis des Multilateralismus.

„Sie zeigten die Bereitschaft, eine gemeinsame Basis zu finden und Meinungsverschiedenheiten zu überwinden", sagte Frau Espinosa. „Und vor allem den Willen, gemeinsam eine bessere Zukunft für alle zu gestalten."

Frau Espinosa legte eine konkrete Liste von Prioritäten vor, insbesondere zu Fragen im Zusammenhang mit nationalen Klimaplänen sowie zu Finanzierung und Anpassung.

Lesen Sie die vollständige Erklärung hier.

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