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Gaduierte Studierende besuchen UNCCD, um die Zukunft nachhaltiger Landbewirtschaftung zu besprechen

Zum Start des neuen akademischen Jahres lud UNRIC in Bonn zusammen mit UNCCD eine Gruppe graduierter Studierender aus Côte d‘Ivoire, Deutschland und Kenia ein, um die Arbeit der Konvention der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Desertifikation (UNCCD) und den Beitrag von Wissenschaft zur Unterstützung positiver Landbewirtschaftungung zu diskutieren. Zwei Dutzend Studierende, die UN Bonn besuchten, sind Mitglieder des Programms des Deutschen Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF), das 2021 zusammen mit den Universitäten Köln, Abidjan und Nairobi als Teil der neuen DAAD ‚Globale Zentren für Klima und Umwelt sowie Gesundheit und Pandemievorsorge‘ gegründet wurde.

In einer Ansprache an die Studierenden betonte der leitende UNCCD Wissenschaftler Dr. Barron Joseph Orr die Dringlichkeit, degradierte Landabschnitte wieder aufzubauen . Dies ist besonders kritisch in einer Zeit, in der die Menschheit bereits vier der neun planetarischen Grenzen, welche unseren ‚sicheren Operationsraum‘ kennzeichnen, überschritten hat. Dies geht aus der zuletzt veröffentlichten zweiten Edition des UNCCD Global Land Outlook  hervor. Dabei handelt es sich um Klimawandel, Biodiversitätsverlust, Landverbrauchswandel und geochemikalische Zyklen.

Die integrierte Landnutzungsplanung, die dabei hilft potenzielle Landdegradierung vorauszusehen, Abstriche zu navigieren und mehrere SDGs zu unterstützen, steht im Zentrum des Landdegradierungsneutralitätskonzept (LDN). Einige der Studierenden kommen von afrikanischen Farmen und haben die Effekte von Dürre und Landdegradierung aus erster Hand erfahren. Die UNCCD Kommunikationsleiterin Xenya Scanlon betonte sowohl die Arbeit der Konvention mit Land Heroes und anderen jungen Aktivisten als auch mit jugendgeleiteten zivilgesellschaftlichen Organisationen. Sie motivierte zudem die Studierenden dazu, sich am UNCCD Youth Caucus zu beteiligen.

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