Cheetah

Ein neuer Schritt zur Stärkung der Partnerschaft zur Erhaltung der grenzüberschreitenden Naturressourcen von ostafrikanischen Gemeinschaften

Experten der ostafrikanischen Region haben sich diese Woche beim East African Community (EAC) Pavillon getroffen, um unter anderem die Gründung und Operationalisierung eines grenzüberschreitenden EAC Netzwerks für Naturschutzgebiete zu besprechen. Die Idee, ein solches Netzwerk zu kreieren entstand beim 10. Treffen des EAC Sectoral Council for Tourism and Wildlife Management, welches vom 27. bis zum 30. Juni 2022 in den EAC Headquarters in Arusha, Tanzania stattfand.

Es legt den Fokus auf grenzüberschreitende Landschaften, in welchen viele der Tierpopulationen Ostafrikas leben und welche wichtige Ökosystemdienste leisten und die Entwicklung der Region unterstützen. Das angedachte Netzwerk soll dem Informationsaustausch, dem Lernen und der Innovation dienen, indem es sowohl technische Expertise der EAC Partnerstaaten als auch des internationalen und regionalen Schutzes und der Entwicklungspartner zusammenbringt. Es wird die Arbeit der technischen Experten der EAC Partnerstaaten in Bezug auf das Management der grenzüberschreitenden EAC Naturschutzgebiete unterstützen, indem es den Informationsaustausch fördert und technische Unterstützung bietet. Weiterhin ist angedacht, dass das Netzwerk den EAC Partnerstaaten dabei hilft, neue Partnerschaften zu katalysieren und Maßnahmen für die grenzüberschreitenden Naturschutzgebiete vor Ort zu finanzieren. Die Inspiration für das EAC Netzwerk ist ein erfolgreiches Modell im südlichen Afrika: das grenzüberschreitende Naturschutzgebiete Netzwerk (SADC).

Die Entwicklung des ostafrikanischen Netzwerks wird auch von der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur (IUCN) und dem Sekretariat des Übereinkommens zur Erhaltung der wandernden wild lebenden Tierarten (CMS) als Teil des Fokus auf der Bereitstellung von kapazitätsbildender Unterstützung der grenzüberschreitenden Naturschutzgebiete (TFCA) technischen Arbeitsgruppe und des umfassenderen Ziels der Stärkung der ökologischen Verbindungen der Region unterstützt.

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