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Der Wissenschaftliche Rat von CMS gibt den Kurs für COP13 vor

Vom 12. Bis zum 15. November findet im Sekretariat des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) in Bonn die vierte Sitzung des Sitzungsausschusses des Wissenschaftlichen Rates (SCC-SC4) statt.

Neben den Mitgliedern des Sitzungsausschusses werden auch andere Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats des Übereinkommens zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten (CMS), Vertreter von CMS-Parteien, CMS-Vereinbarungen und CMS-Partnerorganisationen und -institutionen anwesend sein.

Es ist die letzte Zusammenkunft des Wissenschaftlichen Rates vor der 13. Sitzung der Konferenz der Vertragsparteien des CMS (COP13) und soll die COP in wissenschaftlichen und technischen Fragen beraten.

Amy Fraenkel, amtierende CMS-Exekutivsekretärin, erläuterte: „Der Wissenschaftliche Rat berät über Forschungsprioritäten und Erhaltungsmaßnahmen, die zugunsten von CMS-Arten ergriffen werden müssen.“ Die Bedeutung der Forschung und des Wissens über Migration für eine wirksame Erhaltung ist für die COP13 von größter Bedeutung.

Bei der Koordinierung dieser Forschung hilft der Sitzungsausschuss. Er prüft die Auflistung der Arten in den beiden Anhängen des Übereinkommens.

Die Delegierten werden die neuen Vorschläge prüfen, um weitere Arten in den CMS-Anhängen aufzuführen. Der Gastgeber der CMS COP13, Indien, hat drei Vorschläge eingereicht: für den Asiatischen Elefanten, den Bengalischen Florikaner und die Großindische Trappe. Die Aufnahme dieser Tierarten in Anhang I wurde vorgeschlagen, um ihnen strengen Schutz zu bieten. Dies wird ebenfalls Gegenstand einer konzertierten Aktion sein.

Bei einer Verabschiedung auf der COP13 könnten insgesamt 10 Arten bessere Schutzmaßnahmen erhalten. Die Mitglieder des Sitzungsausschusses werden acht Berichte über gemeinsames Handeln und zwölf Vorschläge zur Verbesserung des Erhaltungszustands der bedrohten Zugtiere prüfen.

Berichte über die Bandbreite der Bedrohungen und Trends werden ausgewertet, um den erforderlichen Umfang aktueller und zukünftiger Schutzmaßnahmen anzupassen.

Zusätzlich zu den regionalen Mitgliedern des SCC-SC4 verfügen die von der COP ernannten Ratsmitglieder über Fachwissen zu Themen wie Beifang, Meeresschildkröten, neo-tropische Fauna, afrikanische Fauna, asiatische Fauna, Vogelarten, Meeressäugetiere, Fischarten und Klimawandel.

cms

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