Annahme von Freiwilligen für die Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Bonn

UNV Pressemitteilung

  • Annahme von Freiwilligen für die Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP 23) in Bonn

Interessiert daran, den Planeten zu retten? Das Freiwilligenprogramm der Vereinten Nationen (UNV), in Zusammenarbeit mit dem Sekretariat der UN - Rahmenkonvention zum Klimawandel, dem Kyoto-Protokoll und dem Pariser Abkommen (UNFCCC), nimmt Bewerbungen für Freiwillige entgegen, die eine Schlüsselrolle bei der Organisation und Ablauf der UN Klimakonferenz 2017, COP 23, die vom 6. bis 17. November in Bonn stattfindet, spielen. Weitere Informationen über die Konferenz befinden sich auf der UNFCCC Webseite.

Der harte Arbeit der Freiwilligen ist ein wichtiger Beitrag zu den internationalen Bemühungen zum Schutz unserer globalen Umwelt. Rund 20.000 Teilnehmer aus der ganzen Welt, Regierungen, Zivilgesellschaft, Privatwirtschaft, zwischenstaatliche Stellen und andere Nicht-Partei Akteure repräsentieren, werden sich in Bonn für die COP versammeln, um die Ziele und Ambitionen des Pariser Abkommens voranzubringen und Fortschritte bei den Umsetzungsrichtlinien zu erreichen.

Für die COP 23 wird UN Volunteers mehr als 650 Freiwillige rekrutieren, um eine breite Palette operativer Aufgaben während der Veranstaltung abzudecken. Die Aktivitäten reichen von der Arbeit mit der Stadt Bonn bis zum Begleiten der Besucher (z.B. an Hotelrezeptionen, Wegweisen zum Veranstaltungsort, als "Frag Mich" Personal), zur Unterstützung der Konferenz an beiden Veranstaltungsstätten (Bula Zone und Bonn Zone) als Assistenten bei Nebenveranstaltungen und Ausstellungen oder als Unterstützung an den Anmeldestationen sowie als Platzanweiser, Raumassistenten, Protokollanten oder als Mitarbeiter bei  ICT und an Informationsschaltern bei Nachhaltigkeits- und Begrünungsprojekten, um nur einige zu nennen.

Über die Veranstaltung hinaus werden Freiwillige dazu ermutigt Nachhaltigkeitsbotschafter in ihren Gemeinden zu werden. Dadurch haben sie Zugang zu Ideen und Ressourcen, die es ihnen ermöglichen, nachhaltige Entwicklungsinitiativen in und um Bonn zu starten, die in den kommenden Jahren einen nachhaltigen Effekt haben werden. Startfinanzierungen werden es den Freiwilligen ermöglichen, einen Beitrag zu dem positiven Erbe der COP 23 zu leisten, indem sie beispielsweise Gemeinschaftsgärten oder

Recyclingprojekte aufbauen oder andere lokale Aktivitäten initiieren. Wir glauben, dass bei der COP kreative Ideen entstehen werden, die für Ihre  Gemeinschaften von Bedeutung sind.

Die Freiwilligen werden an gezielten Schulungen teilnehmen, um mit Diskussionen über „Transforming our world: die 2030 - Agenda für nachhaltige Entwicklung“ und das Pariser Abkommen[1] sowie Informationen über die Vision und das Mandat der COP 23, ein gemeinsames Verständnis für die Probleme zu schaffen, die den Klimawandel begleiten. Aufgabenspezifische Schulungen werden ebenfalls organisiert, damit die Freiwilligen ihre Arbeit bei der Veranstaltung erfolgreich ausführen können. Vertreter des UNFCCC, des Freiwilligenprogramms der Vereinten Nationen, des Auswärtigen Amtes (AA), des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMUB), des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Stadt Bonn und andere zentrale Mitwirkende werden während der Trainingseinheiten als Referenten teilnehmen.

 

Was wir suchen:

Alter: Die Bewerber/-innen sollten mindestens 18 Jahre alt sein.
Ausbildung:  Insbesondere Bewerber/-innen mit einem akademischen oder beruflichen Hintergrund in Bezug auf nachhaltige Entwicklung,  internationale Beziehungen, Recht, Wirtschaft oder der öffentlichen Verwaltung, Umweltstudien, Sozialwissenschaften oder einem anderen Fachgebieten sind aufgerufen sich zu bewerben.
Sprachkenntnisse: Gute Kenntnisse der englischen Sprache erforderlich. Kenntnisse einer anderen offiziellen Sprache der Vereinten Nationen sind von Vorteil. Deutschkenntnisse sind ein großer Pluspunkt.
Berufliche Kenntnisse und Fähigkeiten: Die Bewerber/-innen sollten eine nachgewiesene Fähigkeit haben, gut in einem Team arbeiten zu können. Sie sollten ebenfalls Taktgefühl und gutes Urteilsvermögen zeigen. Vorherige Erfahrungen als Freiwillige sind von Vorteil.

Am wichtigsten ist, dass die Kandidaten hoch motiviert sind und zum Handeln gegen den Klimawandel beitragen wollen!

Es wird besonders darauf geachtet, dass gefährdete Gruppen, einschließlich Flüchtlinge, Menschen aus den am wenigsten entwickelten Ländern und den kleinen Entwicklungsländern in Insellage sowie Personen mit Behinderungen, ebenfalls teilnehmen können.

Bitte beachten Siedass Visa - Unterstützung (einschließlich eines Unterstützungs-schreibens) nicht zur Verfügung gestellt werden. Freiwillige müssen ihren eigenen Rechtsstatus im Land sicherstellen. Darüber hinaus müssen die Freiwilligen ihre eigene Reise und Unterkunft sichern und alle Lebenshaltungskosten abdecken.

Die Anmeldung wird am Montag, den 18. September, eröffnet. Für die neuesten Informationen über den Aufruf für Freiwillige, besuchen Sie bitte die UNV und UNFCCC Websites.

 

[1] Das Pariser Abkommen ist ein Abkommen des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC), das sich mit der Verminderung von Treibhausgasemissionen, Anpassung und Finanzierung beschäftigt und im Jahr 2020 starten wird. Das zentrale Ziel des Pariser Abkommens ist es, die globale Antwort auf die Bedrohung des Klimas zu stärken, indem der globale Temperaturanstieg deutlich unter 2 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau gehalten wird und weitere Bemühungen verfolgt werden, damit die Temperaturerhöhung sogar nicht mehr als 1,5 Grad Celsius beträgt. Darüber hinaus zielt die Vereinbarung darauf ab, die Fähigkeit der Länder, mit den Auswirkungen des Klimawandels umzugehen, zu stärken. Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, werden angemessene Finanzströme, ein neuer Technologierahmen und ein verstärkter Kapazitätsaufbau geschaffen und damit Maßnahmen der Entwicklung und der am stärksten gefährdeten Länder im Einklang mit ihren eigenen nationalen Zielen unterstützt. Die Vereinbarung sieht auch eine verbesserte Transparenz der Maßnahmen und Unterstützung durch ein robusteres Transparenzkonzept vor.