PRESSEEINLADUNG: 10. Oktober

Sehr geehrte MedienvertreterInnen,

wir laden Sie herzlich ein zu einem Pressegespräch zu Beginn der Konferenz 'International Volunteering Cooperation Organizations 2016' (IVCO 2016) auf dem UN Campus in Bonn.
Die Konferenz ist partnerschaftlich vom Freiwilligenprogramm der  Vereinten Nationen (UNV) und der Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) – beide Mitglieder des 'Forum for Volunteering in Development' (Forum) – organisiert. Zu der Veranstaltung, die vom 9. bis 12. Oktober stattfindet, werden 200 Teilnehmer erwartet. Schwerpunktthema ist die Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Gemeinschaften durch Freiwilligenarbeit.

Es sprechen
•    Chris Eaton, Vorsitzender, Forum for Volunteering in Development
•    Dr. Hans-Joachim Preuß, Vorstandmitglied, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
•    Richard Dictus, Exekutivkoordinator, Freiwilligenprogramm der Vereinten Nationen

Darüber hinaus bringen wir Sie gerne mit internationalen Freiwilligen in Kontakt.

Termin, Ort & Akkreditierung

Termin

Montag, 10. Oktober 2016, 11:00 Uhr

Ort UN Campus, Altes Abgeordnetenhochhaus (AAH), Platz der Vereinten Nationen 1, D-53113 Bonn (Anreise)
Akkreditierung

Die Akkreditierung erfolgt in zwei Stufen (Details zur Akkreditierung):

1. Um Akkreditierung wird gebeten bis Freitag, 7. Oktober 2016, 14 Uhr an unbonn-media@one.un.org
2. Die Vor-Ort-Akkreditierung erfolgt am Montag um 10:30 Uhr; bitte beachten Sie die Details zur Akkreditierung.

 

Sollten Sie über das Pressegespräch hinaus an der Konferenz teilnehmen wollen, so beachten Sie diese Anmeldevorgaben.
Programm zur IVCO2016

Warum?

Wissenschaftliche Untersuchungen gehen davon aus, dass die Ziele der nachhaltigen Entwicklung scheitern werden, wenn die globalen Krisen und die daraus resultierenden Belastungen für Mensch und Planet nicht adäquat adressiert werden. Es ist daher wenig überraschend, dass sich praktisch alle Ziel der nachhaltigen Entwicklung darauf beziehen, dass die Widerstandsfähigkeit von gefährdeten Gemeinschaften gegenüber Schocks von außen unbedingt gestärkt werden müssen. Im Jahr 2030 werden in den 49 Ländern mit dem höchsten Gefahrenrisiko rund 325 Millionen von extremer Armut betroffene Menschen leben – und etwa die Hälfte aller Menschen, die mit weniger als 1,25 US-Dollar am Tag auskommen müssen, werden in fragilen Staaten leben.

Vor diesem Hintergrund hat das „Resilience Building“ also die Stärkung der Widerstandsfähigkeit für die internationale Gemeinschaft zunehmend an Bedeutung gewonnen. Eine Reihe von Risiken sind zutage getreten, die sich auf die globalen Friedens- und Entwicklungsagenden auswirken: neue und anhaltende Konflikte, die zu Migration führen, Klimawandel, Naturkatastrophen und Pandemien. Diese Risiken und die damit verbundenen Herausforderungen betreffen alle Länder und eine angemessene Antwort ist daher nur durch die Zusammenarbeit zwischen nationalen Regierungen, der Zivilgesellschaft, den von den Krisen betroffenen Menschen, dem Privatsektor sowie nationalen und internationalen Organisationen möglich. Dies wurde kürzlich auf dem Humanitären Weltgipfel der Vereinten Nationen hervorgehoben.

Der internationale Freiwilligensektor spielt eine wichtige Rolle dabei, die Verarbeitungs-, Antizipations- und Anpassungsfähigkeit der Menschen gegenüber Schocks und Belastungen zu verbessern, wodurch wiederum die Nachhaltigkeit der jeweiligen Umgebung gewährleistet und Entwicklungsfortschritte gesichert werden können.

Im Rahmen der IVCO-Konferenz 2016 finden zahlreiche Podiumsdiskussionen und intensive Arbeitssitzungen statt, in denen Lösungen aufgezeigt werden, um globalen und lokalen Freiwilligen-Entsendeorganisationen in Bezug auf die Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Gemeinschaften eine Orientierungshilfe zu geben. Am Ende der dreitägigen Veranstaltung soll Bonn Call for Action formuliert werden. Sie wird als Richtschnur für die globale Freiwilligenagenda des kommenden Jahres und zur Vorbereitung der IVCO-Konferenz 2017 in Südkorea dienen.

Relevante Links

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Wie kann freiwilliges Engagement die Widerstandsfähigkeit von Gesellschaften gegenüber globalen Risiken stärken?